So notiert man Verneinungen richtig

Beim konsekutiven Dolmetschen können Verneinungen eine Stolperfalle sein, besonders im Deutschen. Anders als in vielen anderen Sprachen stehen sie häufig am Ende des Satzes: „Ich kenne den Redner, der gleich um 10.30 Uhr sprechen wird, … nicht.“

So kann es recht häufig vorkommen, dass man als Dolmetscher diese Verneinungen in der Eile und unter Stress nicht sauber notiert. Erinnert man sich dann nicht mehr genau, passieren schnell unangenehme Fehler. Um zu vermeiden, dass man als Dolmetscher das Gegenteil dessen sagt, was eigentlich gemeint war, sollte man Verneinungen richtig notieren. Wie das geht, erkläre ich in diesem Video zur Notizentechnik.

Kann man auf dem iPad oder Tablet notieren?

Ja. Es kommt sicherlich auf die persönlichen Vorlieben an. Und darauf, wie geübt man mit dem Tablet oder iPad ist.

Praktisch finde ich, dass man nicht umblättern muss und in den eigenen Notizen immer weiter runterscrollen kann. Das birgt aber auch die Gefahr, dass man sich verliert oder aus Versehen die Stelle verpasst, an der man sich befindet.

Ich benutze sowohl klassische Schreibblöcke als auch das iPad. In nicht allzu ferner Zukunft werden die Geräte sicher so gut zu bedienen sein, dass wir gleichzeitig notieren können und nebenbei noch ein Fenster öffnen, um im Anschluss Wörter nachzuschlagen.

Auch zur Übung eignet sich ein Tablet gut.